Deutsche Meisterschaften, Berlin
TV Schwimmer Jonas Frieß (Jahrgang 2006) ist seit den
diesjährigen 137. Deutschen Meisterschaften in den Top Ten der deutschen
Freistilschwimmer angekommen.Mit sensationellen persönlichen Bestzeiten bei allen Starts
kraulte sich der US Student in der Berliner Schwimm- und Sprunghalle trotz
Starbesetzung, unter anderem Olympiasieger Lukas Märtens (Jahrgang 2001), in
das B-Finale über 400 und 200 Meter
Freistil.
Schon im Vorlauf über 400 Meter Freistil toppte er den alten
Vereinsrekord des TV Bad Mergentheim und zog mit persönlicher Bestzeit von
4:00,03 Minuten mit der 15 besten Zeit in sein erstes B-Finale bei Deutschen
Meisterschaften ein.
Im Finale konnte er seine Vorlaufzeit nochmals steigern,
durchbrach zum erstmal die Schallmauer von 4 Minuten auf 400 Meter Freistil und
schlug als Vierter in einer sensationellen Bestleistung von 3:58,39 Minuten an.
Die 100 Meter Freistil als Zwischenstation zu den 200 Meter
absolvierte er ebenso in persönlicher Best- und Vereinsrekordzeit von 51,00
Sekunden als 22. der Vorläufe.
Mit dem Einzug in das B-Finale über 200 Meter Freistil und der
zwölften Vorlaufzeit von 1:51.07 Minuten, legte er den Grundstock für sein
bisher bestes nationales Ergebnis.
Mit nochmaliger Steigerung seiner Bestzeit und des Vereinsrekords
auf 1:50,57 Minuten musste er sich im Finale nur Nils Nolte (Jahrgang 2009) vom
TSC Berlin geschlagen geben.
Mit dieser Platzierung gehört Jonas Frieß jetzt zu den zehn
besten Freistilschwimmern Deutschlands.
Damit sind Jonas Wünsche im Berliner Europasportpark aufgegangen
und sein veränderter Einsatz im neuen
USA-College in dieser Saison hat sich komplett ausgezahlt.





